Ziele für 2026

  • Mammutmarsch
  • Harzmarsch
  • Runmageddon
  • Muddy Angel
  • Tough Mudder
  • Spartan
  • Wanderurlaub

Mammutmarsch – endlich wieder aktiv

Ich gestehe, ich habe mein Ticket noch nicht. Ich liebäugle natürlich immer mit der 55 km Strecke, aber eventuell muss ich mich zurück halten und mir mal die 30 km Strecke anschauen. Andererseits gehöre ich zu den Verrückten, die versuchen, aus dem Schmerz raus zu laufen. Alternativ könnte ich auch magisch gesunden bis dahin. Ein paar Wochen bleiben mir ja noch in der Vorbereitung.

Harzmarsch – EMTI Extremwandern

Auch hier will ich dieses Jahr wieder mitwandern. Ich hoffe wirklich sehr für alle Veranstalter, dass sich viele Freiwillige Helfer finden. Denn ohne helfende Hände funktionieren die Events nicht.

Der Harzmarsch ist für mich immer ein kleines Highlight, denn für mich Flachland Bewohner werden im Harz ganz andere Muskeln aktiviert als in der Heimat. Die Atmosphäre ist familiär und die Veranstalter stecken richtig viel Liebe in die Events. Als Stempelsammler freue ich mich jedes Mal besonders, dass die Streckenführung möglichst viele Stempelstationen der Harzer Wandernadel einbezieht.

Runmageddon

Ein Kollege hat mich auf diese Eventserie in Polen aufmerksam gemacht. Bei Runmageddon gibt es deutlich mehr Hindernisse. Dafür bieten sie aber auch Strecken ab 3 Kilometer an. Mein Gedanke war nun, an einem Wochenende die 3 km und 6 km zu kombinieren. So lernt man den Aufbau bei Runmageddon gut kennen, bekommt ein Gefühl für die Streckenführung und die Hindernisse. Und wer weiß, vielleicht führt es mich in Zukunft dann regelmäßig zu unseren Nachbarn nach Polen.

Muddy Angel

Der Muddy Angel in Leipzig ist schon gebucht. Die Veranstalter versprechen neue Hindernisse für 2026. Ich bin sehr gespannt. Bisher konnte ich immer alle Hindernisse beim Muddy Angel gut meistern. War beim Lauf in 2025 sogar sehr zufrieden mit meiner Zeit. Zu meiner eigenen Verblüffung bin ich die 5 km mit Hindernissen schneller gelaufen, als ich sie sonst ohne Hindernisse schaffe.

Tough Mudder

Mein erster Tough Mudder war in 2024. Ich hatte richtig viel Spaß und habe mich auf der Heimfahrt gedanklich schon auf meinen nächsten Tough Mudder vorbereitet. In 2025 habe ich stattdessen jedoch Freiwilligen Helfer gemacht, da diese sehr knapp waren und man jeden Freiwilligen bat, doch bitte eine Ganztagsschicht zu übernehmen. Nein sagen kann ich nicht so gut, also habe ich zugestimmt und 12 Stunden in der Sonne gehockt, um den aktiven Teilnehmern ein tolles und sicheres Event zu gewährleisten. Dieses Jahr möchte ich mich wieder selbst durch den Schlamm robben. Offen steht eigentlich nur noch die Entscheidung, welche Strecke ich wähle. Und nach dem Lauf – ganz klar, wird wieder mit angepackt.

Spartan

Im Optimalfall schaffe ich alle drei: Beast, Super, Sprint. Super habe ich schon 2025 geschafft. Die Trifecta Medaille setzt sich jedoch jedes Jahr neu zusammen. Im Optimalfall schaffe ich also alle drei in einem Jahr, damit es ein schönes stimmiges Bild ergibt. Allerdings traue ich mir noch nicht zu, alle drei an einem Tag zu machen. Das ist in meinen Augen die absolute Königsdisziplin. Im besten Fall kann ich es auf drei Eventwochenenden aufteilen, mindestens zwei sollten es auf jeden Fall sein. Die Überlegung ist noch nicht abgeschlossen. Ich werde mir die nächsten Tage einen Eventkalender erstellen und kann dann in die Planung gehen.

Wanderurlaub

Sollte wider Erwarten noch Zeit bleiben, gibt es auch 2026 wieder einen Wanderurlaub im Harz. Mir fehlen da noch ein paar Harzer Wandernadeln. Luxemburg reizt mich aber auch als Wanderregion. Die Entscheidung wird spontan fallen.

Und sonst so

Ganz wichtig aktuell ist eine Aufhängvorrichtung für meine Medaillen. Wäre doch schade, wenn die in einer Kiste verstauben. Ich habe da schon eine Idee, bin mir aber noch nicht sicher, ob die so umsetzbar ist. Es bleibt spannend.

Warum das 2026 dringend ist? Auch von der Conqueror Challenge werden dieses Jahr einige Medaillen ins Haus flattern. Norwegens Fjorde habe ich bald fertig, da sind von 1200 Kilometern nur noch knappe 200 offen. Und dann werden einige kurze Strecken folgen.

Ich liebäugle außerdem seit einigen Tagen mit einem neuen Fitnesstracker. Eine Solaruhr muss her, damit auch Strecken von 60 Kilometern oder mehr vollständig erfasst werden können. Meine aktuelle Uhr ist absolut schlammresistent und ich liebe sie, aber bei knapp 60 Kilometern ist Schluss für den Akku. Ich müsste also beim Wandern immer eine Pause einlegen, um die Uhr aufzuladen. Das ist eher nicht so mein Fall. Zum Glück hat Garmin Uhren mit deutlich längerer Akkulaufzeit, oder eben Solar. Und wenn ich diese Uhr habe, kann ich mich auch an den 100 Kilometer Mammutmarsch wagen. Aber man muss sich ja auch noch Ziele für 2027 lassen.

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Noch ein Sportblog?

Nöö, ich bin sowas von unsportlich. Aber Bewegung ist gesund. Mein Gehirn folgt den strikten Regeln von ADHS. Also keinen. Langsames gehen tut mir weh. Also gehe ich generell etwas schneller, wenn ich mich denn mal bewege. Aber ein bisschen anders als viele bin ich schon.

Kampf den Kilos

In erster Linie schreibe ich den Blog für mich, um meine Erfahrungen zu verarbeiten. Denn bereits als Kind hasste ich meine Beine. Krumm und kurz und irgendwie viel zu kräftig für meinen Körper.

In den letzten Monaten wurde es immer schlimmer. Ich trage schon immer zwei Kleidergrößen, untenrum benötige ich nämlich zwei Kleidergrößen mehr. Das hat mich immer irritiert, wenn bei Jobs mit gestellter Arbeitskleidung nach der Kleidergröße gefragt wurde, aber da nur ein Feld war. Bin ich die einzige, die deutlich größere Hosen als Shirts benötigt?

Ich versuchte es mit Bewegung. Da ich wie gesagt alles andere als sportlich bin, war zügiges Gehen immer die Sportart meiner Wahl. Ich habe das Wandern für mich wieder entdeckt. 30 bis 50 Kilometer dürfen es dabei gerne immer sein. Doch auch im Alltag versuche ich die meisten Strecken zu Fuß zurück zu legen.

Dem Lipödem davon laufen

Seit 2024 ist jeder Schritt ein Kampf. Ich laufe immer wie gegen einen Widerstand. In den letzten Monaten wurden die Beine immer schwerer. Waren es anfangs die ersten 100 Schritte, die schwer fielen, sind es nun die ersten 1000. Danach bin ich warm gelaufen und es wird leichter. Leichter, aber nicht leicht.

Im August 2025 dann endlich die Diagnose: Lipödem. Davon werden die Beine nicht leichter, aber es hilft, einen Namen zu haben für die Schwierigkeiten. Einer genauen Diagnose kann man den Kampf ansagen. Also heißt es jetzt dem Lipödem davon laufen. Mal mehr, mal weniger gut.

Was wird euch also erwarten?

Ich bin viel und gerne sportlich unterwegs. Sportlich bedeutet bei mir vieles:

  • Ich erledige vieles zu Fuß
  • Ich laufe leidenschaftlich gerne, wenn auch nicht besonders gut
  • Ich gehe gerne wandern
  • Ich nehme an Wanderevents teil
  • Und Thema Events, ich liebe Hindernissläufe durch reichlich Schlamm

PS:

Habt bitte Geduld mit mir. Ich muss mich noch immer durchwursteln und verstehen, welche schier unendlichen Möglichkeiten sich mir hier gerade auftun.